Stadt Nidderau
Wappen- und Flaggenerklärung, Heldenbergen, Windecken, Erbstadt, Heldenbergen, Ostheim, Die Naumburg
Am 01.01.1970 schlossen sich die Gemeinden Heldenbergen und Windecken auf freiwilliger Basis zur Stadt Nidderau zusammen. Heldenbergen wurde zu diesem Zeitpunkt aus dem Kreis Friedberg ausgekreist. Windecken gehörte dem Kreis Hanau an. Dem Beispiel von Heldenbergen und Windecken folgend, beschlossen die Gemeinden Erbstadt und Eichen ebenfalls die freiwillige Eingemeindung zur bestehenden Stadt Nidderau. Der Abschluss der Gebietsreform im heutigen Main-Kinzig-Kreis vollzog sich am 01.07.1974 durch die gesetzliche Eingliederung der Gemeinde Ostheim in der Stadt Nidderau.
Die Stadt Nidderau hat heute 20.130 Einwohner (Stand 31.12.2005).
Wappen- und Flaggenerklärung
"Im gespaltenen Schild vorn drei goldene Sparren in Rot, hinten in Gold ein einköpfiger schwarzer Reichsadler am Spalt". Am 1. Januar 1970 ist die Stadt Windecken (Kreis Hanau) und die Gemeinde Heldenbergen (Kreis Friedberg) zur Stadt Nidderau zusammengeschlossen worden.

Die Stadt erhielt ein neues Stadtwappen, das charakteristische Symbole aus den früheren Wappen der beiden Gemeinden wieder aufnahm. Die drei goldenen Sparren in Rot, eigentlich das Wappenzeichen der Grafen von Hanau, finden sich schon vom 13.-19. Jahrhundert in Wappen und Siegeln der Stadt Windecken, die ihre Gründung im 13. Jahrhundert - neben der früheren hanauischen Burg Tetzelenheim - diesem Grafengeschlecht verdankte und bis zu seinem Aussterben im 18. Jahrhundert gehörte. Der einköpfige Reichsadler findet sich schon seit dem 16. Jahrhundert im Siegel der Gemeinden Heldenbergen, die ihn als Symbol ihrer Zugehörigkeit zum Territorium der Reichsburg Friedberg in der Wetterau führte. Damit sind in dem Wappen der Stadt Nidderau zwei alte Wappensymbole von Windecken und Heldenbergen in sehr ansprechender Weise vereinigt.
Heldenbergen
Erstmals wird Heldenbergen in einer Urkunde Ludwigs des Frommen vom 23. April 839 gemeinsam mit Kilianstädten und Marköbel genannt. Wann das Dorf Heldenbergen entstanden ist, kann nicht mit Bestimmtheit festgestellt werden, jedoch steht zweifellos fest, daß der Ort schon 839 bestanden haben muß. Dies beweisen Funde aus der Stein-, Bronze- und Eisen-(Hallstatt) zeit, die man an einigen Stellen des südlichen Dorfes ausgegraben hat. In der römischen Zeit war Heldenbergen ein Kastell und bekam durch den Bau von Straßen nach Nidda, Saalburg, Oberflorstadt und Kesselstadt eine besondere Bedeutung als Handelsplatz. Etwa um 260 n. Chr. Verließen die Römer diese Gegend; infolge der Besiedlung durch die nachdrängenden Germanen brach somit in der Entwicklung des Dorfes eine neue Epoche an. In Mittelalterlicher Zeit bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts war Heldenbergen im Süden und Südwesten von den adeligen Anwesen des "Görtz’chen Hofes" sowie von der jahrhundertalten Oberburg und im Osten und Nordosten von der Mittelburg und der im Jahre 1383 erbauten Naßburg begrenzt. Während des Dreßigjährigen Krieges hatte Heldenbergen durch Brandschatzung und Plünderund beider kriegführender Parteien schwer zu leiden. Über diese Zeit wird berichtet: "Die Verwüstung des Dorfes war damals derart daß der Anblick desselben dem Durchreisenden ein wahrhaftes Grausen verursachte." Ein Ortsplan von Heldenbergen aus dem Jahre 1701 bezeugt, daß der Ort zu dieser Zeit wieder vollkommen aufgebaut war und 137 bebaute Hofreiten besaß. Die Burg Friedberg, zu deren Machtbereich Heldenbergen gehörte, konnte wegen des Patronatsrechtes des Mainzer Bischofstuhls über die Kirche von Heldenbergen die Reformation nicht durchsetzten. Bis zum Jahre 1622 bestand ein konfessionelles Kuriosum, ein Simultaneum. Dananch fand die kleine evangelische Gemeinde ein kirchliches Zuhause im Hause Bechtolsheim in der Naßburg und ab 1801 ein eigenes Gotteshaus. Die heutige Katholische Kirche wurde im Jahre 1753 an Stelle einer baufälligen und zu klein gewordenen gotischen Kirche erbaut. Sie trägt das Patrozinium: Marä Verkündigung. Kriege, Brände und Seuchen begleiteten auch Heldenbergen durch die folgenden Jahrhunderte. Durch den Fleiß und das gefundene Selbstvertrauen der Bewohner konnte sich die Gemeinde jedoch immer wieder erholen. Besonders nach dem letzten Weeltkrieg setzte ein stürmischer Wiederaufbau ein. Heute ist Heldenbergen - mit ca. 4.600 Einwohnern ein aufstrebender Stadtteil mit einer reichen Vergangenheit. Sie hat sich in steigendem Maße dem allgemeinen Fortschritt angepaßt, so da? Die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung des Ortes auch für die Zukunft gesichert ist. Durch den Zusammenschluß mit der Nachbarstadt Windecken entstand die neue Stadt Nidderau zum 01.01.1970. Im Jahre 1989 feierte der Stadtteil Heldenbergen den 1150. Jahrestag seiner ersten urkundlichen Erwähnung vom 23. April 839.
Windecken
Mit der Verleihung der Stadtrechte am 5. August 1288 berücksichtigte König Rudolf, der erste Habsburger auf dem deutschen Thron, eine Bitte des "edlen Herrn Ulrich von Hanau". Das "oppidum Wunecke" erlangte damit dieselben "Freiheitsrechte", deren sich unsere Bürgerschaft zu Frankfurt erfreute" (d.h. Frankfurter Recht). Doch nicht nur die Gewährung von Privilegien, wie die Marktfreiheit und eine Stadtverfassung, unterschied damals Windecken von den umliegenden Dörfern, auch das Recht zum Bau einer Ringmauer um das gesamte Stadtgebiet verdeutlichte schon optisch den höheren Rechtsstatus. Aber nicht erst mit dem Jahr 1288 beginnt die Geschichte Windeckens.
Die erste urkundliche Erwähnung fällt bereits in der Mitte des 9. Jahrhunderts und nennt eine "Tezelenheim", das bei einer Übertragung von Lehensrechten den Besitzer wechselte. Doch darf vermutet werden, daß die Erstbesiedelung unserer engeren Heimat weit vor der Zeitwende lag. Die alte Namensform Tezelenheim erlebte bis ins 13. Jahrhundert manche Änderung (Decilenheim, Decelnheim, Detzelheim), bis dann die Benennung der Burg Wunecke auf den gesamten Ort übertragen wurde. Mit der Verleihung der Stadtrechte und der Funktion als Residenz der Herren Grafen von Hanau (bis 1436) erlebte Windecken eine erste Blüte. Dafür sprechen heute noch erhaltene stattliche Bürgerhäuser, das Rathaus, die Einrichtung von Schulen und sozialen Stiftungen, das Vorhandensein zweier Mühlen und einer größeren Anzahl von Handwerksbetrieben. Auch die Existenz einer starken jüdischen Gemeinde seit dem 14. Jahrhundert darf als ein Indiz für ein aufkeimendes städtisches Gemeinwesen im Spätmittelalter und in der frühen Neuzeit angesehen werden.
Diese positive Entwicklung des seit 1540 protestantischen Städtchens wurde durch die Ereignisse des Dreißigjährigen Krieges zunichte gemacht. Von dem einst "feinen" und "lustig anzusehenden Schloß" (Erasmus Albertus 1552) blieben nur noch kümmerliche Reste und die Stadt lag "fast auf die Hälfte in der Aschen und ist in eine elende Wüstenei und Einöde geraten." (Matthias Merian 1655). Aber nicht nur der Krieg mit seinen Schrecken überzog unsere Heimat, auch die Pest verlangte ihre Opfer. Die erste nachweisbare Epidemie datiert aus den Jahren zwischen 1582 und 1585, die ihren Höhepunkt im Oktober 1584 fand, als innerhalb eines Monats 30 Personen daran starben. Auch 1599, 1600, 1607 (120 Tote), 1625 (53 Tote) sowie 1634-1636 grassierte die Seuche in Windecken. Aufgrund dieser Rückschläge dauerte es lange, bis sich unser Städtchen wirtschaftlich erholte und die hohen Bevölkerungsverluste ausgleichen konnte. So gelangte der Stadtausbau erst ab 1830 über die mittelalterliche Ringmauer hinaus. Bis zum Dreißigjährigen Krieg sind im Kirchenbuch 35 Gewerbebetriebe verschiedener Branchen genannt. Eine besondere Bedeutung hatte seit Mitte des 18. Jahrhunderts die Glockengießerei; Ein Windecker starb als letzter Glockengießer des Hanauer Landes im Jahre 1906. Nach dem Krieg 1870/71 besserte sich die wirtschaftliche Situation von Windecken, vor allem durch den Anschluß an das Eisenbahnnetz sehr wesentlich.
Doch sollte bei dieser kurzen Auflistung zur Windecker Geschichte nicht vergessen werden, daß auch die Ereignisse des 18. Und 19. Jahrhunderts oft Hunger und Elend über unsere Heimat brachten. So verschonten die militärischen Auseinandersetzungen des Siebenjährigen Krieges (1803-1815) nicht unsere Region und mancher, der in seiner Heimat unter wirtschaftlicher Not und politischer Unterdrückung litt, wanderte nach Übersee aus (1854/1855 - 35 Personen). Auch unser Jahrhundert hat die Unfähigkeit der Menschen erwiesen, mit seinem Nachbarn in Frieden zu leben. Nach einem von einer Verbrecherbande aus Rassenwahn und Lebensraumidioten entfesselten Weltkrieg, der großes Leid in vielen Windecker Familien brachte, hat sich die Bevölkerungsstruktur und das Bild der kleinen Stadt völlig gewandelt. Die ehemals starke jüdische Gemeinde wurde völlig ausgelöscht und für die Vertriebenen aus den Ostgebieten musste eine neue Heimat geschaffen werden, was in den Fünfziger und sechziger Jahren in einer regen Bautätigkeit zum Ausdruck kam. Durch Zusammenschluss mit der Nachbargemeinde Heldenbergen zur Stadt Nidderau (1.1.1970) wurde Nidderau als zentraler Ort und Siedlungsschwerpunkt durch die Regionale Planungsgemeinschaft Untermain (RPU) ausgewiesen.
Am 5.8.1988 feierte man die 700. Wiederkehr der Stadtrechteverleihung.
Erbstadt
Die erste urkundliche Erwähnung von Erbstadt stammt aus dem Jahre 1237 als ein "Jacobus de Erpestat" als Zeuge einer Urkunde des Heinrich von Bleichenbach für Ulrich von Münzenberg genannt wird. Eine weitere Urkunde aus dem Jahre 1266 benennt erstmals die "villa Erbstadt", das Dorf Erbstadt. In dieser Urkunde Werner von Falkensteins für das Kloster Arnsburg wird Erbstadt demnach zum erstenmal als Dorf urkunlich erwähnt. Doch können wir sicher sein und dies beweisen uns die vorhandenen Bodenfunde, daß Erbstadt schon viel früher in Form einer Siedlung bestanden hat.
Älteste Bodenfunde weisen auf eine frühe Besiedlung der Gegend im Erbstadt schon in der jüngeren Steinzeit hin. In der danach folgenden Zeit schoben sich die Chatten in den Siedlungsraum dieses Ortes und diese ständige Entwicklung wurde dann durch die römische Invasionstruppen unterbrochen. Erbstadt kam infolge des Vorverlegens der Grenze vor mehr als 1800 Jahren in den römischen Einflußbereich. Bereits 1889 wurde bei Bodenarbeiten ein römisches Gehöft, nördlich der Straße Erbstadt/Naumburg, entdeckt. Nahe der Erbstädter Grenze wurden dann zwei weitere "villae rusticae" entdeckt. Über die Entdeckung dieser "villae rusticae" liegen uns private Aufzeichnungen des Lehrers Heinrich w. Schäfer aus den Jahren 1938 bis 1944 vor, die vollkommen auf Erbstädter Gemarkungsgebiet liegen. Sie wurden dabei in einer Grabung vermessen und fotografiert.
Im Mittelalter war Erbstadt ein befestigtes Haufendorf. Die heute noch gebräuchliche Bezeichnung "Obere" und "Untere Pforte" bezeichnen die Durchgänge in dem Gebück; so nennt man Dorfbefestigungen des Mittelalters, die nicht aus Mauern bestehen. Die Hofanlagen tragen den Charakter der fränkischen Hofanlage. Das Ortsbild des Stadtteils Erbstadt wird auch heute noch durch mehrere Bauwerke geprägt, allen voran sei der so genannte Pfaffenhof des Klosters Ilbenstadt zu nennen, der in seiner Anlage auf das 18. Jahrhundert hinweist. An dem Herrenhaus ist im Wappenportal noch das Wappen des Probstes zu Ilbenstadt zu sehen. Gleiches gilt für die hufeisenförmige angelegte Wirtschaftsbauten mit Wappen aus den Jahren 1713 und 1747.
Von weiterer größerer Bedeutung für den Ort ist die ev. Kirche aus dem Jahre 1744. Sie ist ein schlichter Saalbau mit einfacher Ausstattung der Bauzeit. Die Orgel aus dem Jahre 1775 stammt von Friedrich Drauth. Auf der Anlage des Kirchenvorplatzes sind noch mehrere interessante Grabsteine aus dem 18. Jahrhundert zu finden. Sehenswert ist auch die an der Ecke Erbsengasse/Wetterauer Straße stehende ehemalige Dorfschmiede.Sie ist ein Fachwerkbau mit einem für Schmieden typischen Vordach auf Holzsäulen, das im Jahre 1770 gefertigt wurde. Der Fachwerkbau selbst stammt aus dem Jahre 1686.
Das Dorf Erbstadt gehörte zu dem Amt Windecken und wurde im Jahre 1561 nach dem Kauf des Klosters Naumburg mit diesem zusammen zur Kellerei Naumburg erhoben. Im Jahre 1643 wurde der Ort an Hessen/Kassel verpfändet, kam jedoch im Laufe einer wechselvollen Geschichte dann 1792 wieder zu dem Amt Windecken. Der 30jährige Krieg zerstörte auch hier die Struktur des Dorfes äußerst nachhaltig. Nur langsam verbesserte sich die wirtschaftliche Situation des Dorfes. Bedingt durch den ersten Weltkrieg folgte zu Beginn der fünfziger Jahre eine Zeit des Aufbaues des Dorfes und der Ausweisung verschiedener kleinerer Baugebiete. Im Weg der Gebietsreform schloss sich Erbstadt am 01.01.1972 freiwillig mit der bestehenden Stadt Nidderau zusammen und ist seit diesem Datum ein Stadtteil Nidderaus.
Eichen
Erste urkundliche Erwähnung um 1000. Funde zeugen von Besiedlung seit der Jungsteinzeit. Auch hier weisen wie bei Erbstadt Funde auf die Römerzeit hin. 1035 gab Kaiser Konrad II. Eichen dem Kloster Limburg a.d. Hardt, 1394 erhielt es der Graf von Hanau als Lehen.
Ostheim
850 erstmals urkundlich erwähnt. Durch den 30jährigen Krieg ist von früheren Dorf nicht mehr erhalten geblieben. Bis in die dreißiger Jahre dieses Jahrhunderts herrschte Landwirtschaft vor und Ostheim entwickelte sich danach zur Arbeiterwohnsitzgemeinde. Von Bedeutung waren bis vor einigen Jahren die Ziegelherstellung und Diamantschleiferei.
Die Naumburg
Schon aus großer Entfernung sieht man die in der nördlichen Stadtgrenze Nidderaus, nahe dem Stadtteil Erbstadt, liegende Naumburg. Das 1035 erstmals urkundlich erwähnte Benediktinerkloster Naumburg, ist vermutlich auf früherem Hausgut der Salier, vielleicht als eine Stiftung König Konrads des Zweiten entstanden. Als Propstei zum Heiligen Kreuz wurde es dann durch König Heinrich den Vierten 1086 an das Bistum Speier geschenkt und von diesem 1149 an das Kloster Limburg an der Haardt weiter veräußert. Dieses Kloster Limburg an der Haardt hat bereits 1035 Besitz im benachbarten Dorf Eichen erhalten und wohl auch noch weitere, aus alten früheren Reichsgut stammende Besitzgüter in der Umgebung des Niddertals angesammelt. Dem stetigen steigenden Einfluß der Herren und späteren Grafen von Hanau, die sich als Erben der Reichsministerialen von Münzenberg und deren Vogteigewalt nach und nach in das Randgebiet des Freigerichts Kaichen eingeschoben hatten, konnte das kleine Kloster auf Dauer nicht wiederstehen. Bereits 1561 wurde es von den Hanauern aufgekauft und gegen die mit Waffengewalt vorgetragenen Ansprüche der Friedberger Burgmannschaft ebenso verteidigt, wie gegen Forderungen der Südlich von Hanau am Main liegenden Abtei Seligenstadt im Jahre 1629. In einer Fabel des Theologen Erasmus Alberus, über die Wetterau, wird um 1550 der Zustand desKlosters mit dem verfallenen Konvent und der Klosterwirtschaft deutlichst geschildert. Das Kloster löste sich gänzlich auf, nachdem mehrere Ordensgeistliche im Zuge der Reformation zur Lutherischen Lehre übergetreten waren und die Sittenlosigkeit und Nachlässigkeit in der Verwaltung keine Einkünfte mehr für das Klosterleben erwarten ließ. 1643 kamen Gut und Kellerei Naumburg zunächst als Pfandschaft an die Landgrafen von Hessen/Kassel. Das Kloster selbst wurde 1750 bis 1754 durch einen barocken Schloßbau auf den alten Fundamenten des Klosters ersetzt. Ein noch vorhandenes Pergament "Libell" aus dem Jahre 1514, uns besser bekannt als das Salbuch des Klosters Naumburg, dokumentiert uns noch heute als Aquarellzeichnung die Größe des ehemaligen Klosters und seiner Klosterbasilika. Die Anlage des Schloßes Naumburg selbst ist heute im Besitz einer christlichen Arbeitsgemeinschaft und kann nach Anmeldung besichtigt werden.
Siehe auch: http://www.nidderau.de

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