Die Tropfsteinhöhle "Teufelsloch"

Freizeit, Bücher, Kochen

Mein schönstes Erlebnis in dem Landschulheim "Wegscheide"

Jan Habermehl

Im August waren wir mit unserer Klasse in dem Landschulheim "Wegscheide". Von dort aus sind wir dann zu der Tropfsteinhöhle "Teufelsloch" bei Steinau a.d. Straße gefahren. Diese Höhle wurde durch Zufall entdeckt, weil eine Kuh auf der Weide einstürzte. Damals haben die Leute gedacht, der Teufel hätte die Kuh geholt, und gaben der Höhle den Namen "Teufelsloch".

Die Führung war sehr interessant, besonders das sogenannte Fledermaus-Hotel war recht schön. Bis zu 38 verschiedene Arten kommen im Oktober zum Überwintern hierher in die Tropfsteinhöhle. Am besten aber hat mir "Hugo", die Höhlenspinne, gefallen. Höhlenspinnen gibt es dort sehr viele.

Als die Führung zu Ende war, haben wir auf einem Haufen Schutt, der aus der Höhle stammt, nach Fossilien (Versteinerungen) gesucht. Leider haben wir nur ein paar Seelilien gefunden. Das war mein schönstes Erlebnis in dem Landschulheim "Wegscheide". Eine Woche später bin ich mit meinen Eltern noch einmal zu der Höhle gefahren, um nach Fossilien zu suchen. Diesmal fand ich mehrere 250 Millionen Jahre alte Kopffüßler. Diese taufte ich dann "Haberoceras janensis". Sie stammen aus dem Silur, einer Stufe des Erdaltertums. Auch ein paar kleine Muscheln fand ich noch. Weil mich solche Dinge schon lange interessieren, habe ich mich entschlossen Paläontologe zu werden.