Der Schulausflug ins Schloss

Geschichten und Gedichte

Ich heiße Claudi, bin 10 Jahre alt und ich habe etwas spannendes erlebt, das erzähle ich euch jetzt.

Es fing an, dass die Klasse 4a einen abenteuerlichen Ausflug ins Schloss untermachte. Meine 5 Freundinnen und ich hatten die Gruppe verloren, und wir gingen in einen dunklen Gang hinein. Und da, da lagen überall Skelette, plötzlich erzitterten die Skelette, wir erschraken, schrieen, liefen durcheinander und rannten weg. Wir trafen uns an einer total dunklen Ecke und sahen eine Kreuzung. Wir entschieden uns für den linken Weg. Auf einmal kamen wir an ein Gitter, das zugeschlossen war und uns den Weg versperrte. Wir rüttelten und probierten, es zu öffnen. Da lag ein Schlüssel im Gang. Wir machten damit das Schloss auf. Als wir dann noch an eine Tür kamen, die ein kleines Loch hatte, hörten wir auf einmal Stimmen. Es waren sehr laute Stimmen, die sich stritten. Wir guckten durch das

Loch und sahen zwei Männer mit schwarzen Masken. Weit hinten in der Ecke saß eine gefesselte Frau. Sie war jung und schluchzte. Wir machten einen Plan und teilten uns auf. Es lief alles nach Plan. Meine Freundinnen heulten laut und fürchterlich wie wilde Wölfe, die großen Hunger haben. Die Männer rannten raus und dann musste ich die schwerste Aufgabe übernehmen. Als sie weg waren, rannte ich zu der Frau und schnitt die Seile mit meinem Taschenmesser durch. Als sie endlich frei war, rannte ich mit ihr aus dem Zimmer. Oh Schreck, ich hörte Schritte und versteckte mich mit der Frau schnell in eine Lücke.

Als sie in das Zimmer zurück rannten, machte ich die Tür zu. Dann kamen meine Freundinnen mit Holzlatten zurück und wir stellten sie so an die Tür, dass die Männer die Tür nicht mehr aufbekommen konnten. Dann rannten wir weg.

Als wir wieder an die Kreuzung kamen, entschieden wir uns für einen anderen Weg. Wir kamen an eine Treppe, die sehr steil nach oben ging. Als ich auf eine Treppenstufe trat, die sehr holprig war, brach sie nach unten und ich rutschte ab. Ich hielt mich an einer anderen Treppenstufe fest. Unter mir war eine tiefe Schlucht. Meine Freundinnen und die Frau zogen mich gemeinsam auf die Treppe. Mein Herz klopfte. Wir wollten so schnell wie möglich aus dem Schloss. Wir wollten umkehren, doch in der Treppe war so eine riesige Lücke, dass wir nicht mehr umkehren konnten. Also gingen wir weiter. Die Treppe war so lang, dass wir dachten, sie ginge nie zu Ende, doch dann kamen wir endlich zum Ende der Treppe. Der Boden war aus altem Holz und sehr Morsch. Er knarrte, wir liefen ein Stück über den Boden, auf einmal stürzte die Frau ein. Sie konnte sich nicht halten. Wir hatten Glück, denn ein Seil war genau so aufgespannt, dass sie sich daran festhalten konnte. Meine Freundin Sarah fand zum Glück ein Seil. Ich band mich an und Sarah lies mich runter. Das Seil reichte bis zu der Frau, so dass ich sie an den Armen nehmen konnte. Ich gab den anderen ein Zeichen und sie zogen die Frau und mich hoch. Als wir oben waren, konnten wir zum Glück weiter. Meine Freundin sagte auf einmal, sie hätte einen Bericht gelesen, dass eine Frau verschwunden sei und dass sie von Beruf Lehrerin ist. Wir fragten sie: ,,Was sie für einen Beruf hat. Sie sagte sie sei Lehrerin.

Wir gingen ganz langsam wegen dem knarrenden Boden. Wir kamen an eine Kreuzung, wo wir Stimmen hörten. Die Stimmen kamen immer näher und wir warteten. Als wir sie sahen, rannten wir sofort zu ihnen. Es war unsere Klasse, die auch schon nach uns suchte. Unsere Lehrerin fragte uns, wer die Frau ist. Wir sagten ihr, dass es eine Lehrerin ist. Als wir aus dem Schloss raus kamen, warteten schon unsere Eltern auf uns. Meine Mutter nahm eine meiner Freundinnen und die Frau, die wir gefunden hatten, mit. Wir gingen sofort zur Polizei. Als festgestellt wurde, dass es wirklich die verschwundene Lehrerin war, wurden wir belohnt.