Die Geschichte von EI-ahrairah und der Nuthanger Farm

Geschichten und Gedichte

An einem Wintermorgen wanderten die Kaninchen EI-ahrairah und Rabscuttle durch die Wiesen und Felder. Es hatte frisch geschneit und der Schnee lag überall. Sie kamen an der alten Nuthanger Farm vorbei. Da sie neugierig waren, gingen sie sofort in die alte Scheune, weil sie dort vielleicht etwas zu fressen fänden. Sie schlichen vorsichtig durch ein kleines Loch an der Seite der Scheune und gelangten so in das Innere. Rabscuttle dachte, hinter einem Strohballen würde eine Katze lauern und erschrak. Er gab einen ungeheueren Schrei von sich, dass die Ratten, die sich in der Scheune befanden, vor Angst zusammen schreckten. Doch die Ratten waren ziemlich aggressiv und duldeten die Kaninchen nicht. EI-ahrairah sagte zu Rabscuttle: "Komm, schnell weg hier!" Rabscuttle verstand es sofort und sie rannten aus der Scheune raus und schworen sich, nie wieder dort hinein zu gehen. Auf dem Hof sahen sie sehr viele Spuren im Schnee. Diese waren von Hund und Katze. Jetzt mussten sie vorsichtig sein. Da hörten die beiden das Bellen des Hofhundes. Er kam um die Ecke des Hauses gerannt. Die Kaninchen erschraken sich und flüchteten durch eine Vogelschar in Richtung Garten. Dort jagte die Katze gerade eine Maus, und deshalb konnten die Kaninchen dort nicht hinein fliehen. Jetzt sah auch der Hund die Katze, und ließ die Kaninchen in Ruhe. Da rief EI-ahrairah Rabscuttle zu: "Schnell durch das Loch im Zaun und dann zu den zwei Bäumen! Dann sind wir in Sicherheit!" Als EI-ahrairah und Rabscuttle bei den Bäumen waren, sprang plötzlich ein Eichhörnchen ganz schnell von einem Baum zum anderen. Da fragten sich die beiden Kaninchen, warum es so aufgeregt war. Kurz darauf bekamen sie die Antwort zu Gesicht: Es war ein Fuchs, einer der gefährlichsten Feinde der Kaninchen. Jetzt mussten sie schnell handeln. Doch keiner von beiden sah ein Versteck, wo sie sich hätten verstecken können. EI-ahrairah überlegte einen kurzen Moment und dann fiel ihm etwas ein: "Der Hund hatte doch die Katze verscheucht und ist dann danach selbst ins Haus gelaufen. Der Garten war dann also ungefährlich, und wir könnten uns in das Gartenhaus retten." Da sagte er zu seinem Freund: "Los! In den Garten! Ins Gartenhaus! Sie rannten so schnell sie konnten, und der Fuchs hinter ihnen her. Beide schafften es noch gerade rechtzeitig ins Gartenhaus zu kommen. Der Fuchs hingegen hatte an diesem Wintertag nichts zu fressen. In dem Gartenhaus waren sehr viele Gartengeräte, und auch ganz versteckt eine Kiste voller Möhren. Da dachten sich die Kaninchen: "Jetzt haben wir doch noch etwas zum Fressen gefunden," und fraßen alles gemütlich auf.