In einer langen Nacht
Geschrieben von Katrin
Es ist Nachmittag, und Lea geht mit ihrer Freundin Tina ins städtische Schwimmbad. Es ist an diesem Tag sehr kühl. Noch hat das Hallenbad offen und man kann bei jedem Wetter ins Schwimmbad gehen. Es ist schon sehr spät, als sie endlich ankommen. Auf einem Schild lesen sie, dass das Hallenbad heute um 18.00 Uhr schließt. Sie beschließen nur kurz schwimmen zu gehen. Nun sitzen sie im warmen Becken und spritzen sich gegenseitig nass. Jetzt wollen sie um die Wette tauchen. Beide sind gute Taucherinnen, ihnen fällt aber nicht auf, dass das Becken um sie herum immer leerer wird. Dann macht der Bademeister seine letzte Runde um das Becken. Aber die beiden sind voll und ganz auf das Tauchen konzentriert. Es wird später und so langsam wird den beiden mulmig. Sie schwimmen immer noch fröhlich herum. Aber auf einmal geht das Licht aus. Jetzt sind beide aufgeschreckt. Tina sagt zerknirscht: „Jetzt sitzen wir wohl auch noch im Schwimmbad fest. Mein Vater bringt mich um!“ Auch Lea sagt nun niedergeschlagen: „Mist, ich bin so dumm! Ich habe vergessen, dass ich noch die Hausaufgaben machen muss!“ Nun sind alle beide müde. Am liebsten hätten sie vor Freude geheult, als zwei Stunden später der Bademeister mit den aufgeregten Eltern in die Schwimmhalle gestürmt kommt. Alle sind totglücklich, die Eltern, weil ihren Kindern nichts passiert war, und die beiden Mädchen waren froh, dass sie nicht im Schwimmbad schlafen mussten.

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