Die Entführung des Pferdes
von Ann-Kathrin und Teresia

Es waren einmal vier Freundinnen. Sie liebten Pferde über alles. Die Freundinnen nannten sich die Bande des Schreckens. In der Bande waren: Lieselotte, 13 Jahre, Lilo genannt, Paula, 11 - Poppi genannt, Mellisa, 13 - Melly genannt und Clarissa, 12 - Clara genannt. Sie gingen jedem Abenteuer nach. Letztens erst hatten sie einen düsteren Mann in einem Pferdestall gesehen. Er kam mit einem edlen Pferd wieder heraus. Seit dem suchen sie nach dem Mann.
Es war Samstag Morgen, die Bande des Schreckens traf sich auf dem Marktplatz. Plötzlich schrie Lilo: „Da ist der Fremde!" Sie rannten ihm hinterher, aber da verschwand der Unbekannte schon in einem Haus. „Mist!", fluchte Melly. Clara schlug vor: „Vielleicht steht auf der Klingel was." Sie schauten anch. Aber auf der Klingel stand nichts. Sie beschlossen, sich heute Abend in der alten Scheune von Mellys Vater zu treffen. Nur blöder weise hörte der Fremde mit, er guckte aus dem Fenster. Am Abend beredeten sie alles. Als alle weg waren außer Melly, die sich noch Gedanken über die Sache machte, kam plötzlich der düstere Mann herein. Er nahm ihre rechte Hand und zerrte sie aus der Scheune. Sie schrie um Hilfe, aber keiner hörte sie. Er zog Melly bis in eine dunkele Hütte mitten im Wald. Neben der Hütte war noch ein kleiner Stall, wo das edle Pferd drinnen stand. Der Mann machte leise die Stalltür auf, in dem Stall stand ein Stuhl, daran band er sie fest, dann ging er wieder in die Hütte zurück. Melly war traurig, sie weinte. Am nächsten Morgen machten sich die anderen aus der Bande des Schreckens Sorgen um Melly. Sie berieten sich und machten sich auf die Suche nach Melly. Nach sieben Stunden gingen sie zu Clara nach Hause. Leider hatten sie nur wenig Erfolg. Das einzige, was sie rausgefunden haben, war, dass Melly nicht im Haus am Marktplatz war. Da kam Claras Mutter ins Zimmer und fragte: “Habt ihr Lust mit mir in den Wald spazieren zu kommen?" Mit viel Überredung kamen sie mit. Als sie mitten im Wald waren, sahen sie eine dunkele Hütte. Clara fragte interessiert: „Wohnt in der Hütte noch wer?" Ich weiß nicht antwortete die Mutter. Lilo schlug vor: „Warum klopfen wir nicht an?" „ Klopft doch, ich warte hier auf euch“, meinte die Mutter. Die Kinder gingen langsam auf die Hütte zu. Sie klopften, doch keiner machte auf. Dann klopften sie am Stall. Sie hörten von innen ein leises wiehern. Plötzlich rief eine Stimme: „Wer ist da? Haut ab!“

Die Mädchen erschraken sehr. Zuerst wollten sie wegrennen, doch dann sah Lilo eine Axt, gleich darauf kam ihr eine Idee. Sie könnten doch die Stalltür einschlagen. Das taten sie dann auch und im Stall war tatsächlich Melly und das edle Pferd war auch sicher. Die Bande entfesselte Melly und rannte mit dem Pferd weg. Mutter kam hinterher. Das Pferd wurde zum Besitzer zurück gebracht und die Polizei nahmt den Gangster fest. So hatte die Bande noch ein schönes Leben, ohne Entführungen.

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