Realschule
Die Realschule ist eine Schule des mittleren Bildungsweges. Sie vermittelt eine erweiterte allgemeine Bildung und bereitet auf eine spätere Ausbildung im kaufmännischen Bereich, in der Verwaltung, aber auch im Dienstleistungs- und Pflegebereich (Kindergärtnerin, Arzthelferin, usw.) vor.
Oft wird die Realschule dann gewählt, wenn sich die Eltern nicht sicher sind, ob ihr Kind für das Gymnasium geeignet ist oder nicht. Dieser Bildungsweg richtet sich vor allem an Kinder mit praktischen und theoretischen Fähigkeiten.
In der Jahrgangsstufe 5 wird in der Regel als 1. Fremdsprache Englisch erlernt. In der Jahrgangsstufe 7 besteht dann im Rahmen des Wahlpflichtunterrichts die Möglichkeit als 2. Fremdsprache Französisch zu wählen.
Am Ende der Jahrgangsstufe 10 wird die mittlere Reife oder auch der mittlere Schulabschluss (Realschulabschluss) erworben. Voraussetzung hierfür sind mindestens ausreichende Noten in allen Fächern. Die mittlere Reife berechtigt zur Aufnahme einer Lehre, dem Besuch bestimmter Berufsfachschulen oder der Fachoberschule. Wenn ein bestimmtes Leistungsprofil gegeben ist, ermöglicht der Realschulabschluss auch den Übergang in die Oberstufe eines allgemeinbildenden oder eines beruflichen Gymnasiums, das zum Abitur führt.

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